„Mittendrin und Miteinander“: FWE-Veranstaltung wird gut besucht

Der Veranstaltungsort Cafe Hülsenbecke war optimal gewählt, denn der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter den Gästen waren überwiegend Vertreter von Ennepetaler Vereinen und Organisationen, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Eröffnet und geleitet wurde die Veranstaltung durch den Kulturausschussvorsitzenden der Stadt Ennepetal, Jens Knüppel, der als Gastredner Herrn Dr. Paul Schrömbges begrüßen konnte.

Dr. Paul Schrömbges ist als erster Beigeordneter der Stadt Viersen unter anderen für den Kulturbereich seiner Stadt zuständig und über seinen Vorsitz im Hauptausschuss des Kultursekretariats NRW ein landesweit gefragter Experte.

In seinem Vortrag ging Dr. Schrömgbes auf die Bedeutung der Kulturarbeit in den Städten ein und sprach sich gegen Kürzungen im Kulturetat aus. Er nannte einige Beispiele aus seiner Heimatstadt, die trotz Haushaltssicherungskonzeptes auf eine seit Jahren erfolgreiche Kulturarbeit zurück blickt. Allerdings sei dies nur mit einer konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich, bei der die Verwaltung als Dienstleister für die Vereine und Organisationen fungieren muss. Voraussetzung hierfür ist jedoch auch, dass der Kulturausschuss in den Städten an Bedeutung und Einflussmöglichkeiten gewinne, er sei der wichtigste Ausschuss, so Schrömbges.

Im Anschluss an den Vortrag stellte Thomas Niebur die aktuelle Wahrnehmung der Kultur in Ennepetal dar und stellte die Frage, „haben wir überhaupt dasselbe Kulturverständnis?“

Jens Knüppel ging auf die Vision der FWE „Mittendrin und Miteinander“ ein, bevor beide den Antrag der Freien Wähler zur Erstellung eines Kulturkonzeptes vorstellten und diesen an die anwesende Abteilungsleiterin Kultur Adriane Dulk übergaben.

Weitere Informationen können Sie der beigefügten Präsentation sowie dem Antrag entnehmen. Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit und intensive Diskussion unter allen Beteiligten bei der Erstellung des Kulturkonzeptes in den kommenden Monaten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, sobald unser Antrag die ersten politischen Hürden in den Städtischen Auschüssen genommen hat.

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